Osterratschen

Mittelalterlicher Brauch wird hoch gehalten

Das Ratschen war eine Alltagshilfe im Mittelalter. Erstmals schriftlich erwähnt wird der Brauch im Jahr 1482 im nordbayrischen Coburg. 
Die Ratschen zeigten die früher üblichen Gebetszeiten an (Morgen-, Mittag- und Abendläuten). Es gibt noch Pfarren, in denen dieses dreimalige Ratschen noch durchgeführt wird. In vielen Pfarren beschränkt es sich aber mittlerweile auf einen einmaligen “Durchlauf”. 

Im Mittelalter richtete sich der alltägliche Tagesablauf mangels Uhren auch nach den Gebeten der Mönche in Klöstern. Weil die Glocken still standen, mussten die Ratschen ihre Funktion übernehmen. Außerdem sollten sie den Frühling aufwecken und böse Geister abwehren.

Textquelle: ORF
Fotos: M.Wiesmüller, M.Hahn, E.Grünstäudl, R.Jahn, K.Vogl

Beitrag teilen
Etzen Live

Schnappschüsse

IMG_2378 DSC09263 Bianca Mathe: Kindermaskenball 11.02.2018 Franz Kitzler: Pfarrvisitation 17.06.2018 Kapelle Ober Neustift Franz Kitzler: Schaufeitaandacht  ORW/Blumau 1.07.2020 in der Pfarrkirche Berger Maria: In der Osterdeko blüht die Forsythie Rudi Jahn: Mit dem Fahrrad durch den Strudengau 11.08.2021 Franz Kitzler: Erntedank 04.10.2020 Sylvia Faltin: Weltuntergangsstimmung am 26.08.2021 Franz Kitzler: Kirchliche Jubiläen 24.11.2019 Franz Kitzler: 40jähriges Priesterjubiläum Pater Martin 27.06.2021 Franz Kitzler: 40jähriges Priesterjubiläum Pater Martin 27.06.2021