Josefsdorf

Geschichtliches

Josefsdorf ist eine relativ junge Siedlung. Das Gebiet gehörte stets zur Herrschaft Rosenau. Im Gegensatz zu Ober Neustift lässt sich um 1700 noch keine Siedlung mit Namen „Josefsdorf“ nachweisen. In den Pfarrmatriken von Marbach – wohin Josefsdorf in kirchlicher Hinsicht bis 1784 gehörte –  ist nur von „Waldreutern“ oder „Waldhäusel“ zu lesen. Im französischen Kataster aus dem Jahre 1824 wird der Ort mit 6 Häusern als in die „Gemeinde Ober Neustift inkorporiert“ erwähnt. Benannt wurde der Ort nach dem Besitzer von Schloß Rosenau, Josef von Schallenburg.  Josefsdorf gehörte ab 1784 zur Pfarre Etzen.

Im Volksmund findet sich die Sage, wonach eine schwangere Ziegenhirtin irrtümlich von Josef von Schallenburg erschossen worden sei. Er habe daraufhin als Strafe die Gründe an der Stelle abgeben müssen und auf diesen Gründen sei Josefsdorf entstanden.

Quelle: Heimatbuch Groß Gerungs (Josef Prinz, Doris Höbarth)


 

Josefsdorf von oben (c) Land Niederösterreich, NÖ Atlas
Josefsdorf von oben
(c) Land Niederösterreich, NÖ Atlas

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