Gemeinde präsentierte das Projekt “Neuer Kindergarten Etzen”

Bürgermeister, Vizebürgermeister und Architekten stellten der Bevölkerung das geplante Kindergartengebäude vor

Es ist schon hinlänglich bekannt, dass in Etzen ein neuer Kindergarten errichtet werden soll. Es wurden in letzter Zeit immer wieder Fragen laut, ob das nun wahr ist oder ob das Vorhaben wieder abgesagt sei. Da passte es zeitlich ganz genau, dass die Stadtgemeinde Groß Gerungs am 26. August 2021 die Bevölkerung der Region Etzen zu einer Projektpräsentation eben dieses Kindergartens in das Gasthaus Mathe eingeladen hatte.

Wie Bgm. Igelsböck bei seiner Einleitung hinwies, wurde die zweite Gruppe im Kindergarten Etzen nur als Provisorium genehmigt. Erfreulicherweise bleiben die Kinderzahlen weiterhin konstant, sodass ein Neubau unumgänglich wurde. Die Lage des neuen Gebäudes wurde deshalb an der geplanten Stelle gewählt, weil dort eine zentrale Lage gegeben ist und die Grundeigentümer (Familie Mathe und Familie Binder) diesem Projekt sehr aufgeschlossen gegenüberstanden und für diesen Zweck den Grund verkauft haben.

Das Architekturbüro Litschauer aus Karlstein präsentierte die Ansichten und Geschoßpläne und gab auch über die geplante Energieversorgung Auskunft. Hier soll entweder eine Wärmepumpe oder eine Tiefenbohrung in Verbindung mit einer Voltaikanlage zur Anwendung kommen. Auch eine ausgeklügelte Be- und Entlüftung wird zum Einsatz kommen. Damit kann zu den lichtdurchfluteten Räumen auch jederzeit ein angenehmes Raumklima garantiert werden. Durch die optimale Ausnutzung des vorhandenen Geländes kann ein ebenerdiger, barrierefreier Zugang gewährleistet werden. Auf der gegenüberliegenden Seite steht ein ausreichend großer Freiraum zur Verfügung.

Einschließlich der Vertreter der Gemeinde waren an die 30 Personen anwesend, die die Möglichkeit zur Fragestellung zum Projekt ausgiebig nutzten. Was auffiel war, dass von den Eltern, deren Kinder derzeit in den Kindergarten gehen, wenig Interesse an diesem Infoabend bestand. Gerade von denen hätte man vielleicht einige praktische Anregungen erhalten können.

Das Projekt geht jetzt in die Genehmigungsphase. Im Laufe des Jahres 2022 soll das Gebäude errichtet werden und vielleicht im Frühjahr 2023 in Betrieb gehen. Die geschätzten Kosten liegen bei 1,5 Millionen Euro. Wobei hinter diesem Betrag angesichts der momentanen Baustoffpreise ein großes Fragezeichen steht.

Betreffend Nutzung des nach dem Neubau leerstehenden “alten” Kindergartens erklärte Bgm. Igelsböck, dass dann die Volksschule wieder die Räume zurück bekommt, die für die zweite Kindergartengruppe abgetreten werden mussten.
Gleichzeitig machte er einen Vorgriff auf die nächste Gemeinderatssitzung. Dort soll nächste Woche der Beschluss gefasst werden, dieses Gebäude einer Überprüfung zu unterziehen, ob es für die Errichtung einer Kleinst-Kinder-Gruppe (unter 2,5 Jahre) für das gesamte Gemeindegebiet geeignet wäre. Das wäre für die Region wieder ein kräftiger Impuls!

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