Osterkrippe

Sylvia Faltin hat ein fast vergessenes Brauchtum wieder zum Leben erweckt


Sylvia Faltin aus Josefsdorf hat im wahrsten Sinne des Wortes keine Kosten und Mühen gescheut und in stundenlanger Kleinarbeit eine Osterkrippe gebastelt. Dieses sehenswerte Werk ziert nun während der Fastenzeit den Esstisch in ihrem Wintergarten.

Die Tradition der Passions- oder Osterkrippe reicht weit zurück. Im 18. und 19. Jahrhundert war die Passionskrippe weit verbreitet, bevor sie in Mittel- und Westeuropa fast völlig in Vergessenheit geriet. Die „Ernste Krippe“, wie sie auch oft genannt wird, umfasst die Kirchenjahreszeit, vom Palmsonntag bis Ostermontag. Im engeren Sinn werden die Szenen vom Einzug in Jerusalem über die Stationen der Leidensgeschichte bis zur Auferstehung und dem Emausgang dargestellt.

Die Osterkrippe kann – wie auch die Weihnachtskrippe – dazu genutzt werden, Kindern die biblischen Hintergründe des Fests auf eine leicht verständliche Art zu veranschaulichen. Auch mancher Erwachsene, der in Anbetracht von Hasen, Eiern und anderen Ostersymbolen ohne christlichen Hintergrund den Faden verliert, kann die Passionskrippe dazu nutzen, sich die Geschehnisse rund um den Tod Jesu in Erinnerung zu rufen.

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