Christmette 2019

Auch in diesem Jahr war die Christmette in Etzen etwas ganz Besonderes


Eine erlesene Kostbarkeit

Auch in diesem Jahr war die Christmette in Etzen etwas ganz Besonderes, eine erlesene Kostbarkeit. Sie erwies wiederum, wie talentiert unsere Kinder sein können – unter der bewährten und engagierten Leitung von „Frau Kaplan“ Maria Haas, die immer neu und abwechslungsreich versteht, musische Qualitäten aus den jungen Menschen zu „ent-binden“, zu entfalten.

Nach einer instrumental gestalteten Eröffnung zum Einzug der Ministranten und des Priesters in die Pfarrkirche stellten Kinder in einem gesungenen Spiel die Herbergsuche dar. Sie sollte ein „roter Faden“ durch den gesamten Gottesdienst werden. Sie wurde an- und abschließend von Peter Alexander mit dessen Lied „Hier ist ein Mensch“ (via CD) einfach zum Nachdenken kommentiert. Währenddessen trug Julian Essmeister das „Christkind“ zur Krippe.

In seiner Predigt erzählte Pater Martin von einem achtjährigen Jungen, der als Wirt nach zweimaligem Abweisen der Eltern Jesu letztendlich Maria und Josef sein eigenes Zimmer als Unterkunft anbot. Damit veränderte nicht nur der Junge das Spiel der Herbergsuche, sondern sie veränderte auch ihn selbst. Er zeigte (s)ein Herz! So sollte Jesus auch nach der weihnachtlich gefeierten Liturgie in der Kirche einen Platz in den Häusern und Familien finden, im alltäglichen Leben durch Menschen für Menschen zur Welt kommen, folgerte Pater Martin.

Hirtentanz der Kinder

Nach weiteren gesanglichen Einlagen und Beiträgen der Kinder und dem durch die Orgel unterstützten Volksgesang setzte wiederum ein Hirtentanz der Kinder, von Maria Haas einstudiert, von Thomas Gattringer musikalisch begleitet, die Mitfeiernden in Erstaunen und freudige Begeisterung, wie es der verkündeten „großen Freude“ der Weihnacht entspricht.

In die abgedunkelte Kirche hinein erklang zum Schluss der heiligen Messe das gemeinsam gesungene Lied der „stillen, heiligen Nacht“.

Und auch die Mitnahme des Friedenslichtes danach zu den Gräbern auf dem Friedhof und in die Häuser und Familien gehört abschließend schon zur liebgewordenen Tradition.

Allen, die diese Christmette so hervorragend vorbereitet und mitgestaltet haben, sagt der Seelsorger ein „gut katholisches“ vertrautes „Vergelt’s Gott!“

Text: Pater Martin, Fotos: Franz Kitzler
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