Und es gibt sie doch, die Maibäume


Brauchtum und Corona-Misere müssen sich nicht ausschließen

In Josefsdorf steht ein Corona-Maibaum

Es wurde ja “von oben” angeordnet, dass infolge der Corona-Maßnahmen ein öffentliches Maibaum-Aufstellen im heurigen Jahr untersagt ist. Diese Anordnungen werden auch landesweit eingehalten. Was aber nicht verboten ist, ist Brauchtumspflege im privaten Kreis.

Und das hat Familie Grötzl aus Josefsdorf zum Anlass genommen und auf ihrem Grund einen kleinen Corona-Maibaum aufgestellt. Damit wird in Josefsdorf das traditionelle Brauchtum des Maibaumaufstellens hoch gehalten. Gleichzeitig wurde der Baum mit dem Hinweis auf die Hl. Corona versehen. Diese gute Frau steht im Widerspruch zum Corona-Virus, ist sie doch unter anderem auch die Schutzpatronin gegen Seuchen und Unwetter!

Vielen Dank an Familie Grötzl für diese private Initiative. Das ist für den heutigen Tag ein ganz, ganz großes Symbol – nicht nur in unserem kleinen Nest Josefsdorf!

Noch dazu wenn man bedenkt, dass es “große” Orte geben soll, an denen das Maibaum-Aufstellen abgeschafft werden soll. Ich hoffe, auch dort führt Corona nach der heurigen Nachdenkpause wieder in alte Traditionen und Gemeinsamkeiten zurück!

Man beachte: Der Festtag der Hl. Corona wird am 14. Mai gefeiert. Am 15. Mai dürfen die Wirte wieder aufsperren. Wenn das kein Zeichen ist? 🙂


In Etzen ist auch ein Maibaum zu sehen

In der Steinbergsiedlung wurde ebenfalls ein Bäumchen aufgestellt

Familie Maurer aus Ober Neustift hat bei ihrem Fischteich auch den Brauch beibehalten

Und die “Dorfjugend Reitern” hat sich auch für einen Maibaum zusammengefunden 🙂

Unterstützung kam von Hannes Grünstäudl,der auch für das Gruppenfoto verantwortlich ist. Die Feier danach gestaltete sich etwas eintönig …..



Beitrag teilen
Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Email this to someone
email