Nestbau einmal anders

Waldschädlinge auf natürliche Art bekämpfen


Schädlingsbekämpfung auf natürliche Art

Ein Biobauer in Pension geht hinaus in die Gärten der Natur und in den Wald zu seinen Arbeitstieren.

Das sind die Worte von Stefan Mayerhofer aus Groß Meinharts, der seine Liebe zu Nistkästen für die Vögel entdeckt hat. Es hat sich herumgesprochen, dass bestimmte Vogelarten sich als sehr nützlich gegen die Schädlinge im Wald heraus gestellt haben. Seitens des Landes NÖ wird deshalb auch die Anbringung von Nistkästen in Wäldern finanziell unterstützt.

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“Es sind dies neben dem Specht die Tannenmeise, die Blaumeise, Kohlmeise und vermehrt auch der Kleiber, die den gefürchteten Schadinsekten den Kampf ansagen”, sagt Stefan Mayerhofer. Und weiter: “Vor allem der Borkenkäfer und die Fichtenblattraupe sind es, die dem Wald stark zusetzen”.

Zu diesem Zweck hat Stefan Mayerhofer eine Vielzahl von Vogelnist-Häuschen gebaut und in den verschiedensten Wäldern ausgebracht. Angeblich verbraucht ein Nestpaar 25 bis 28 kg Insekten, davon sind der Großteil, nämlich 20 kg Schädlinge. Diese Häuschen sollten einen Selbstschutz haben, sonst sind sie ein Selbstbedienungsladen für Specht, Marder oder Eichhörnchen.

Sollte jemand Fragen zu diesem Thema haben, so steht Stefan Mayerhofer unter der Telefonnummer 0664 / 178 24 09 zur Verfügung. Die Fotos stammen von Dr. Ewald Altenhfer während eines Kontrollganges in Spätherbst

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