Mehr als 10 waren anwesend

In der Pfarrkirche Etzen fand auch heuer wieder der Schauerfeiertage-Turnus in der Pfarre Etzen seinen Abschluss

Der Schauerfeiertag für den Pfarrort Etzen war am Donnerstag, dem 4. Juli 2024 angesetzt. Die heilige Messe begann um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche. Sakristanin und Lektorin war Gerlinde Schrammel, an der Orgel Maria Haas. David und Marie Laister ministrierten.

Pater Martin ging auf die Symbolik der vierten Dreieckszahl ein. Es ist die Zehn: 1+2+3+4 = 10. Die Herkunft des Wortes verweist auf die Anzahl der Zehen. Sie erinnert an das Beschreiten eines gelingenden Lebensweges. Zehn gute Worte gibt Gott jedem Menschen dazu mit. Zehn Worte sprach Gott am Anfang der Schöpfung, und sie ist durch Ihn geworden, wie der biblische Hymnus verkündet. Die Menschen dürfen einander und das Werk der Schöpfung gut behandeln, im Geiste Gottes. Dass Zehn auch eine Zählschwelle ist, daran erinnert der Begriff der Dezimierung. Gemäß alter jüdischer Tradition müssen zehn Männer bei einem Gottesdienst anwesend sein.

Das traf bei dieser Liturgie zu – und auch für die anschließende Agape, wozu der Seelsorger mit solch launigen Worten im Namen der Pfarrgemeinderäte des Ortes Etzen die Mitfeiernden einlud. Ein gemütliches Beisammensein und unterhaltsame Gespräche zeichneten den “Feierabend” aus, der auch der Bevölkerung des Pfarrortes gewiss sehr gut tut.

In der Zeit der Pandemie fand am Mittwoch, dem 8. Juli 2020, erstmals der Schauerfeiertag für den Pfarrort Etzen statt. Pater Martin dankt nun allen für die würdige Feier des fünfjährigen Jubiläums sehr herzlich.

Danke an Pater Martin für den Bericht und Maria Haas für die Fotos

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