Maskenpflicht wird gelockert


Am 15. Juni fällt – bis auf wenige Ausnahmen – die Maskenpflicht

Wie soeben auf verschiedenen Online-Miedien nachzulesen, wird die Maskenpflicht mit 15. Juni 2020 fast abgeschafft. Dies ließ Bundeskanzler Kurz am Freitag Nachmittag verlauten.

Der Mund-Nasen-Schutz muss ab diesem Tag nur noch bei wenigen genau definierten Gelegenheiten angelegt werden:

  • In öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • In Apotheken und sonstigen Gesundheitseinrichtungen.
  • Im Dienstleistungsbereich, wenn der Ein-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann
    (z.B. wird der Friseurbesuch weiterhin nur mit Maske möglich sein).
  • Bei Veranstaltungen, wo Menschen dicht an dicht aufeinandertreffen.
  • Das Personal in der Gastronomie muss weiterhin eine Maske tragen.

Somit wird man ab 15. Juni wieder ohne Maske einkaufen gehen und öffentliche Gebäude betreten können. Auch beim Restaurant- und Gasthausbesuch braucht keine Maske mehr getragen werden. Und in den Schulen entfällt die Maskenpflicht auch.

In den Schulen fällt die Maskenpflicht bereits am Mittwoch, den 3. Juni. Ab 15. Juni gibt es auch wieder Turnunterricht und es darf auch wieder gesungen werden.

Wenn die Maskenpflicht nur in den oben angeführten Bereichen gilt, dann müsste eigentlich auch die Maskenpflicht bei den Gottesdiensten zu diesem Termin gänzlich entfallen. Auch sollte dann auch das Singen und Beten wieder erlaubt sein.

Große Erleichterung für die Gastronomie

Für die Wirte gibt es weitere Lockerungen, die ebenfalls am 15. Juni in Kraft treten werden. Die Sperrstunde soll von 23 Uhr auf ein Uhr früh verschoben werden.
Auch dürfen in Zukunft größere, zusammengehörende Gruppen gemeinsam ins Wirtshaus. Aber der Tischabstand von mindestens einem Meter zwischen Gästen, die nichts miteinander zu tun haben, muss bleiben.

Generell empfiehlt aber die Bundesregierung, weiterhin die Maske zu tragen, wenn man sich in Situationen befindet, in denen der Abstand nicht eingehalten werden kann. Die Grundregeln gelten weiter: Abstand halten, Hände waschen, auf Händeschütteln und “andere Begrüßungsrituale” verzichten. Das Virus ist nicht ausgelöscht!

Bundeskanzler Kurz warnte auch eindringlich davor, die Situation zu verharmlosen. “Bitte unterliegen wir gemeinsam keinem Irrtum: Das Virus ist nicht ausgelöscht, wir haben es geschafft, dass die Zahlen schnell gesunken sind. Aber sie können auch schnell wieder ansteigen. Wir sollten nicht leichtsinnig werden.”

Sollten die Infektionszahlen wieder steigen, werde man zuerst in der betroffenen Region reagieren und regional die Maßnahmen wieder verschärfen. “Wenn  Neuinfektionen über Regionen hinaus gehen, wird es notwendig sein, bundesweit zu reagieren”, sagte Kurz.



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