Vom 19. bis 23. April 2026 waren Maria und Peter Haas sowie Erna und Rudi Jahn mit einer Busreise-Gesellschaft durch Nordholland unterwegs. Die Fahrt war vom Reisebüro Eschelmüller bestens organisiert und betreut, sodass viele neue einzigartige Eindrücke gesammelt werden konnten. Holland zählt zu den reichsten Ländern weltweit. Dabei machen Dienstleistungen und Handel mehr als drei Viertel des Bruttoinlandsproduktes aus. Besonders prägend sind Logistik und Transport: Mit dem Hafen Rotterdam (größter Hafen Europas) und dem Flughafen Schiphol fungiert das Land als “Tor nach Europa”.
Eine Auswahl dieser Eindrücke sollen im folgenden widergegeben werden.
Anreise über Würzburg
Der erste Tag war Anreisetag nach Doorwerth ins Hotel, von dem aus tägliche Sternfahrten unternommen wurden. Ein längerer Zwischenstopp war in Würzburg vorgesehen, wo der Kiliansdom, die Marienkapelle, das Münsterstift und die alte Mainbrücke kurz besichtigt werden konnten. Auch ein Blick auf die Festung Marienberg und die Grabstätte von Walther von der Vogelweide war möglich.







Volendam, Insel Marken und Zanse Schans
Der erste Ausflugstag vor Ort führte nach Volendam zu einer Käserei und einer Holzschuhwerkstatt. Weiter ging die Fahrt auf die Insel Marken in ein malerisches Fischerdorf. Den sehenswerten Abschluss bildete das Museumsdorf Zanse Schans, wo es eine Vielzahl an den typisch holländischen Windmühlen zu bestaunen gab.
Nachdem dieser Tag der Geburtstag von Maria Haas war, wurde dieser gleich mit einem Sektfrühstück begonnen und mit einem kleinen Absacker am Abend an der Hotelbar beendet.
Fotos von Volendam und Zanse Schans
Keukenhof und Amsterdam
Das Thema dieser Holland-Reise war eigentlich die Tulpenblüte, die zu dieser Jahreszeit in vollem Gang war und am zweiten Ausflugstag besucht wurde. Diese Zeit ist auch die Haupt-Tourismussaison. Dementsprechend war auch der Besucherandrang am “Keukenhof”, obwohl es noch kein Spitzentag war.
Der zweite Teil dieses Reisetages war für Amsterdam vorgesehen. Diese Stadt ist die Hauptstadt der Niederlande und wird auch von den Touristen gestürmt. Innerhalb eines Jahrzehnts hat sich die Anzahl der jährlichen Touristen von 4 Millionen auf 24 Millionen gesteigert womit Amsterdam in einer Liga mit Venedig und Barcelona mitspielt .
Das ist auch der Grund, warum beim Sightseeing die Busse nur in den Außenbezirken herumfahren dürfen. Auch Besuchergruppen, die eine Reiseleiterin führen darf, dürfen nicht größer als 15 Personen sein. Dementsprechend abgespeckt waren die Ansichten aus Amsterdam.
Jede Menge Fotos von Tulpen und aus Amsterdam
Rotterdam, Nordsee und Den Haag
Der letzte Ausflugstag führte nach Rotterdam. Diese Stadt wurde im Zweiten Weltkrieg komplett zerstört, angeblich blieben nur drei Häuser von den Bomben verschont. Rotterdam wurde aber neu aufgebaut und bietet nun im Gegensatz zu Amsterdam das Flair einer modernen Weltstadt, weshalb man auch vom Manhattan der Niederlande spricht. Selbstverständlich überwältigt der Eindruck des Hafens, der bei einer Hafenrundfahrt ausgiebig besichtigt werden konnte.
Weiter ging die Reise an die Nordsee an den Strand von Scheveningen. Die Nordseeküste samt Fischbrötchen und gierigen Möven hinterließ ebenfalls bleibende Eindrücke und man musste automatisch an die vielen Nord- und Ostseekrimis im Fernsehen denken.
Den Abschluss bildete dann noch ein Besuch von Den Haag. Obwohl Amsterdam die Hauptstadt des Landes ist, werden die politischen Geschicke von Den Haag aus gesteuert. Hier befinden sich das Parlament (Binnenhof), der Arbeitspalast des Königs sowie der Internationale Gerichtshof.
Fotos von der Hafenrudfahrt und der Nordseeküste
Luftbrückendenkmal
Am Tag der Heimreise wurde am Flughafen in Frankfurt am Main Station gemacht. Hier wurde das sogenannte Luftbrücken-Denkmal besichtigt.
Es stellt eine Erinnerung an jene Zeit des Kalten Krieges 1948/49 dar, als die Sowjetunion über Berlin eine Blockade verhängt hatte. Amerika übernahm die Versorgung von Berlin mittels Flugzeugen. Frankfurt war zusammen mit Wiesbaden einer der zentralen Startpunkte. Von dort aus wurden vor allem Lebensmittel, Kohle und Maschinen nach Berlin-Tempelhof transportiert.
Fotos dieses Denkmals und historischer Flugzeuge
Hinweis: Bei den Fotogalerien werden teilweise mehrere Seitenzahlen angezeigt, obwohl dies nur Wiederholungen sind. Da wurde wieder einmal ein Zusatzprogramm “verbessert”, ich habe darauf leider keinen Einfluss. Ich denke aber, das wird den Eindruck der Fotos nicht schwächen.



