Erleichterungen für Gottesdienste


Noch vor den Pfingstfeiertagen gibt es neue Regeln

Auf “Kathpress”, der katholischen Presseagentur, wurden heute Details zu den neuen Gottesdienst-Regelungen verlautbart. Ein ganz wesentlicher Punkt erscheint mir dabei, dass die Bestimmung, wonach pro Person zehn Quadratmeter des Kirchenraumes zur Verfügung stehen müssen, künftig keine Gültigkeit mehr hat.

Vorgeschrieben ist in der kirchlichen Rahmenordnung weiterhin ein Mindestabstand von einem Meter zu Personen, mit denen man nicht im gemeinsamen Haushalt lebt. Der Mindestabstand darf nur für den Zeitraum notwendiger und kurz andauernder liturgischer Handlungen unterschritten werden.

Für das Betreten und Verlassen von Kirchenräumen sowie für das Bewegen innerhalb der Kirchenräume ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorgeschrieben, ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr. Demnach dürfte beim Sitzen während der eigentlichen Messfeier keine Schutzmaske mehr erforderlich sein.

Die Pfarre Etzen hat bereits darauf reagiert und vorläufig einmal für Pfingsten eine Abänderung der bisher geltenden “Kontingentierung” beschlossen. Siehe Bericht “Pfingsten in der Pfarre Etzen…“.

Fronleichnam bleibt in schlichter Form

Gemeinsames Singen und Sprechen bleiben beim Fest noch stark eingeschränkt. Erleichterungen gibt es gegenüber den ursprünglichen Regeln bei der musikalischen Gestaltung, wo jetzt “eine Musikkapelle, ein Chor und verschiedene Ensembles” zulässig sind. Die dafür geltenden rechtlichen Bestimmungen sind zu beachten. Ein entsprechend größerer Abstand zueinander und zur feiernden Gemeinde ist einzuhalten. Bei günstigem Wetter ist es möglich, dass die Eucharistie unter freiem Himmel gefeiert wird. 

Lockerungen bei Taufen, Hochzeiten und Begräbnissen

Eine deutliche Lockerung gibt es hingegen bei kirchlichen Trauungen. Die Teilnehmerzahl ist nun nicht mehr auf den “engsten Familienkreis” beschränkt. Es dürfen bis maximal 100 Personen teilnehmen.

Auch für Begräbnisse am Friedhof gilt nun die maximale Teilnehmerzahl von 100 Personen. Für Gottesdienste davor oder danach in einer Aufbahrungshalle oder Kirche gelten die entsprechenden Regeln der Rahmenordnung. Das bedeutet, dass beim Requiem in der Kirche bei uns nur 60 Personen sein dürfen. Beim eigentlichen Begräbnis am Friedhof aber 100. St. Bürokratius sei Dank!

Keine zahlenmäßigen Beschränkungen gibt es mehr für Taufen. Die Rahmenordnung enthält zum Taufritus einige Regeln zum Schutz des Kindes und der Beteiligten.

Nichts Neues findet sich in der Rahmenordnung hinsichtlich der gemeinsamen Feier von Erstkommunion und Firmung. Diese finden bis auf Weiteres nicht statt, sondern werden jeweils nach diözesanen Regelungen verschoben.

Hier alle ab 29. Mai 2020 geltenden Vorschriften für Gotttesdienste ……

Quelle: kathpress



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