Auf zu neuen Jagdgebieten

Die Stoaberg-Indianer auf dem Weg in die Zivilisation

Da das um Ober Neustift herumliegende Reservat unterhaltungsmäßig abgegrast war, traf sich der Stamm der Stoaberg-Indianer zu einem Sit-In im Feuerwehrhaus in Ober Neustift.

Um bespaßungsmäßig in keine Notlage zu geraten, beschlossen die Stammesältesten, in der weiteren Umgebung nach Belustigungen zu suchen. Da der gemeine Indianer stets den Ausführungen der Häuptlinge zu folgen hat, begab man sich nach kurzer Beratung geschlossen und in Kriegsbemalung auf den Kriegs-(Belustigungs-)Pfad nach Arbesbach.

Dort angekommen wurde das Gasthaus Bauer überfallen und der Maskenball des Kameradschaftsbundes unter Kontrolle der Ober Neustifter gebracht.

Es war aber eine sogenannte “freundliche Übernahme”, die anwesenden Ballbesucher hatten ihr Vergnügen an diversen Show- und Tanzeinlagen dieser Menschen aus so einer fast unbekannten Kultur. Schließlich wurde eine gemeinsame Friedenspfeife geraucht und auch eine Kriegsbeute in Form des zweiten Platzes in der Faschingsgruppen-Wertung wurde entgegengenommen.

Danach machte man sich wieder auf den Rückweg in die heimatlichen Tipis. Wahrscheinlich infolge des eher ungewohnten Feuerwassers verlor aber der Stamm etwas die Richtung, sodass er in Groß Gerungs noch bei einer Faschingsparty nach dem Weg fragen musste.

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