Am Tag als der Bagger kam …

“Lang ersehnt, heiß erfleht” so sang vor Jahren die Sängerin Dalida ihr Lied vom Regen. Das davon abgeleitete jahrelange Sehen nach einem Güterweg hat sich nun in Josefsdorf erfüllt. 🙂

Am 8. Juni 2021 wurde in Josefsdorf das Projekt “Güterweg Jahn” gestartet. Dieser Weg stellt eine staubfreie Verbindung zwischen der Hauszufahrt Jahn und dem öffentlichen Weg östlich davon dar und hat eine Länge von ca. 300 Laufmetern. Damit scheidet Josefsdorf (endlich) aus dem kleinen Häufchen jener Ortschafen aus, die nicht zur Gänze auf befestigten Straßen zu durchfahren sind. Wichtig war die Herstellung schon deshalb, weil dieser Weg die einzige öffentliche Zufahrt zu einem Teil der Häuser in Josefsdorf darstellt. Er wird von Post, Müllabfuhr, Rettung udgl. ständig benutzt und muss daher auch im Winter entsprechend betreut werden. Es gibt zwar noch eine andere befestigte Zufahrt, die führt aber zum Teil über Privatgrund der Österr. Bundesforste und wird deshalb von Navigationsgeräten nicht angezeigt.

Um die Herstellung dieses Güterweges haben die Anrainer jahrzehntelang ersucht und schon fast die Hoffnung aufgegeben. Durch ein neues EU-gefördertes Bauprogramm entstand nun die Möglichkeit, derartige Wege über die Güterwegabteilung des Landes (Abt. ST8 – früher “Agrar”) instand zu setzen. Voraussetzung dafür ist aber, dass auch die Anrainer und Interessenten sich mit einem Anteil von 10 % an den Kosten beteiligen. Ebenso hat sich die Gemeinde dazu verpflichtet, einen Anteil von 25 % der Baukosten zu übernehmen. Geschätzt wurden die Baukosten von der Abteilung ST8 auf ca. € 55.000,-.

Im Laufe von einer Woche war der Weg ausgekoffert und wieder angeschottert. Diese Arbeiten führte fachgerecht und zur vollsten Zufriedenheit die Firma Paukner Werner aus Groß Gerungs durch. Die Bauaufsicht liegt in den bewährten Händen von Alfred Huber von der Bauabteilung ST8.

Jetzt fehlt dann nur mehr der Asphalt. Wir, die Anrainer hoffen aber schon stark, dass wir darauf nicht wieder 40 Jahre warten müssen. 🙂
Dank gebührt jedenfalls allen Beteiligten – von den Interessenten und Grundeigentümern über die Stadtgemeinde (hier speziell Stadtrat Eibensteiner) bis zu den Verantwortlichen der Landesregierung.

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